Die Nikolaikirche
Dippoldiswalde

Die nächsten Gottesdienste in der Nikolaikirche Dippoldiswalde:

So.
13.
Sep.
Nikolaikirche Dippoldiswalde
Mit Pfarrerin Kalmakhelidze
15. So. n. Trinitatis
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Nächste Konzertein der Nikolaikirche Dippoldiswalder
Sa.
12.
Sep.
Nikolaikirche Dippoldiswalde
Mitsingkonzert zum Lauschen, Singen und Kraftschöpfen mit Helge Burggrabe
Der Eintritt ist frei.


Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „Göttliche Klänge im Erzgebirge“ organisiert, das vom Interreg-Programm Tschechien – Sachsen 2021 - 2027 unterstützt wird.
Akce je pořádána v rámci projektu Božské tóny v Krušnohoří, který je podpořen z programu Interreg Česko - Sasko 2021 - 2027.
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Nikolaikirche Dippoldiswalde

Die Nikolaikirche gilt als die älteste Kirche in Dippoldiswalde und ist eine bedeutende dreischiffige Pfeilerbasilika. In Sachsen sind nur sechs Kirchen im Baustil jener Zeit erhalten.

In der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts ist das Dorf Dippoldiswalde von Siedlern an der Roten Weißeritz gegründet worden. Die Besiedlung erfolgte vermutlich im Auftrag der Burggrafen von Dohna. In jener Zeit wurde die Kirche, zunächst aus Holz errichtet. Ungefähr 50 Jahre später hat man anstelle der hölzernen Kirche eine Basilika aus Stein errichtet. Die Kirche schmückte man mit einer Darstellung des Heiligen Christopherus. Die Innenwände der Kirche wurden mit Fresken, die Szenen aus der Ostergeschichte und dem Leben des Heiligen Nikolaus darstellen, bemalt.

In den folgende Jahrhunderten hat man die Kirche kaum baulich verändert.

1882/83 wurde die Nikolaikirche unter Leitung des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) umgebaut. Es wurden neue Decken eingebaut. Man verputzte die Wandflächen neu. Nachdem man die Fresken an der Südseite entdeckt hatte, wurden sie freigelegt und nach damaligen Können konserviert. Leider wurden die Befunde nicht dokumentiert.

Heute wird die Nikolaikirche für Trauergottesdienste und Trauerfeierlichkeiten genutzt. Im Sommerhalbjahr finden Konzerte in der Kirche statt.


Das Äußere der Nikolaikirche ist 1990 saniert worden.

Im Projektzeitraum 2021-2027 wird der Innenraum der Nikolaikirche mit Unterstützung der Europäischen Union in Rahmen des Interreg-Projektes „Göttliche Klänge im Erzgebirge – Božské tóny v Krušnohoří“ in Teilen restauriert. Der Altarraum, die Apsis und die Friese an der Südwand können gereinigt, gefestigt und neu farbig gefasst werden.

Ziel dieses Projekts (EU-Gesamtfördersumme für alle Projektpartner: 894.963,93 €) ist es, die Geschichte und Gegenwart von Orgelinstrumenten und Orgelmeistern im östlichen Teil des Erzgebirges auf sächsischer Seite und auf tschechischer Seite im Gebiet der Bezirke Teplice, Most und Chomutov zu kartieren. Inhalt des Projekts sind eine anschließende gemeinsame Präsentation und gemeinsame Veranstaltungen zur Sichtbarkeit, Förderung und Schaffung neuer grenzüberschreitender Verbindungen und Beziehungen in Kultur und Kulturerbe. Das Zentrum des Projekts wird Osek, Mariánské Radčice auf tschechischer Seite und Dippoldiswalde, Rechenberg in Sachsen sein. Dabei handelt es sich um historisch bedeutsame Orte, die einen gemeinsamen Kulturraum schaffen. Ziel des Projekts ist es, ein neues touristisches Angebot zu einem Thema aufzubauen, das bis zu einem gewissen Grad immer noch von Geheimnissen umgeben ist. Gleichzeitig erregt es jedoch Aufmerksamkeit. Die Kooperationspartner des Projekts wollen die gemeinsame Kulturgeschichte in ihrem Territorium sichtbar machen und darauf ein weiteres Angebot für Touristen aufbauen. Inhalt des Projekts ist die Entwicklung einer Orgelstudie, einer gemeinsamen multimedialen Wanderausstellung, zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen zum Thema Orgel sowie die Rekonstruktion der Orgel in Mariánské Radčice und Rechenberg und die Rekonstruktion der Kirche Dippoldiswalde zum Zweck der Organisation gemeinsamer Veranstaltungen. Die oben genannten Aktivitäten werden zur Erfüllung des Projektziels führen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf folgenden Websiten:
www.sn-cz2027.eu/../100736723_gottliche-klange-im-erzgebirge
bozsketony.cz/de/einleitung